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nay
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05. Dec 2019 11:32
Tags: Harm Bengen cartoon Gretinismus < Hirnmangelsyndrom " " #Greta #UBA #climate catastrophe #Erde nun 1,2 Grad wärmer 2020
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2 Comments:

nay 3 years ago
"Plan des Umweltbundesamts
Bis zu 70 Cent mehr für den Sprit

Stand: 05.12.2019 11:48 Uhr

Keine Pendlerpauschale mehr, deutlich höhere Spritpreise und ein Tempolimit: Das Umweltbundesamt hat einen eigenen, mehrstufigen Plan erarbeitet, wie Deutschland seine Klimaziele im Verkehr erreichen könnte.

Um die deutschen Klimaziele im Verkehr zu erreichen, sind nach Einschätzung des Umweltbundesamtes drastische Einschnitte nötig. Alle Privilegien etwa für Dienstwagen und Dieselkraftstoffe müssten wegfallen, auch die Pendlerpauschale müsse abgeschafft werden, heißt es in dem nun veröffentlichten Positionspapier "Kein Grund zur Lücke". Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

Die Klimaziele im Verkehr seien "ambitioniert, aber machbar", heißt es in dem Papier. Entscheidend sei allerdings ein Ausgleich sozialer Härten. Dem Positionspapier zufolge müsste zum Erreichen der Klimazielen die Steuer auf Diesel - der bislang steuerlich begünstigt wird - bis 2030 um gut 70 Cent auf 1,19 Euro je Liter steigen, Benzin würde um 47 Cent teurer. Diese Erhöhung soll in zwei Etappen erfolgen.

Außerdem muss laut Positionspapier die Maut für Lkw stark steigen und auf Autobahnen rasch ein Tempolimit von 120 km/h eingeführt werden.

Frage der Zuständigkeit

Laut "Süddeutscher Zeitung" war das Papier bereits im Juni erstellt worden, als die Bundesregierung ihr Klimapaket vorbereitete. Veröffentlicht wurde es aber erst jetzt - nach der Berichterstattung. Ob die Behörde ihre Einschätzungen publik machen darf, entscheidet das Bundesumweltministerium.

Dieses habe die Erarbeitung konkreter Vorschläge dem Verkehrsministerium überlassen wollen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Umweltministerium. Grundsätzlich aber seien die Maßnahmen aus der Studie "geeignet, um die Klimaziele im Verkehrsbereich zu erreichen", erklärte ein Sprecher.

Verkehr hat übelste Klimabilanz

Von allen Bereichen der Wirtschaft hat der Verkehr die übelste Klimabilanz. Während in der Industrie, der Landwirtschaft oder bei Gebäuden die Emissionen seit 1990 zurückgegangen sind, stagnieren sie hier: Die Zahl der Autos hat zugenommen, der Güterverkehr auf der Straße und die Zahl der Flüge ebenfalls.

Die Bundesregierung will ihr Ziel vor allem mit der Förderung von Elektroautos und alternativen Kraftstoffen gegensteuern. Bahnfahren soll billiger, die Abgabe auf Flugtickets angehoben werden.

Ein stufenweise steigender CO2-Preis soll den Sprit zunächst um drei Cent je Liter verteuern. Was genau das für das Klima bringt, wird derzeit berechnet. Ergebnisse werden aber erst Anfang des neuen Jahres erwartet."

www.tagesschau.de/inland/umweltbundesamt-studie-101.html
micc 2 years ago
"Umweltbundesamt: Staatshilfen nur gegen bestandenen Klima-Check

12:30 Uhr 20.05.2020

Das Umweltbundesamt fordert einen Klimacheck bei den Konjunkturhilfen in der Corona-Krise. Der Präsident der Behörde, Dirk Messner, warnte davor, den Umwelt- und Klimaschutz beim wirtschaftlichen Neustart aus dem Blick zu verlieren. Krisen führten häufig zu einer Dynamik, in der von Fall zu Fall über Hilfen entschieden werde. Wenn es dann aber keine Kriterien zum Schutz von Klima und Umwelt gebe, "verpasst man den Pfad", sagte er. Eine gemeinsame Richtung müsse eingeschlagen werden, und dafür brauche es einen Nachhaltigkeits- und Klimacheck für die aktuellen Investitionen.

Ein 15-Punkte-Plan des Umweltbundesamts schlägt vor, dass künftig die Steuer- und Abgabenlast weniger auf dem Faktor Arbeit liegt, sondern vielmehr auf umweltschädlichen Praktiken. Umweltschädliche Subventionen - zum Beispiel die Steuerbefreiung für Kerosin - sollten schrittweise abgebaut werden. Erneuerbare Energien etwa aus Wind und Sonne müssten deutlich stärker ausgebaut, der Kauf von Elektrofahrzeuge besser unterstützt werden. Ausgebaut werden müssten der Öffentliche Personennahverkehr sowie Rad- und Fußgängerwege.

Messner zeigte sich zuversichtlich, dass ein Wandel hin zu einem klimafreundlicheren Energie- und Mobilitätssektor gelingen kann. Der Klimaschutz sei ins Zentrum der Diskussion über Modernisierungsprogramme für die Wirtschaft gerückt, sagte er. Er sehe insgesamt einen positiven Trend und sei deshalb optimistisch. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte beim internationalen Petersberger Klimadialog Ende April versichert, trotz der Pandemie den Klimaschutz weiter voranzutreiben und bei Konjunkturprogrammen den Klimaschutz fest im Blick zu behalten."
twitter.com/DirkMessner/status/1263048901122293760