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ded
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17. Sep 2019 03:15
Tags: fleisch meat rind beef boucherie #bullshift
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3 Comments:

zZz 9 months ago
"Globale Auswirkungen des Fleischkonsums

Der hohe Fleischkonsum steht aber nicht nur wegen der Lebensbedingungen der Nutztiere in der Kritik, sondern auch wegen der Auswirkungen auf Gesundheit und Klimawandel. Natur- und Umweltschutzorganisation wie der WWF beklagen den globalen Flächen- und Wasserverbrauch, die Emission von Treibhausgasen und die abnehmende Fruchtbarkeit des Bodens.

Laut einer Studie der Organisation werden etwa 70 Prozent der weltweit landwirtschaftlich genutzten Flächen von der Tierhaltung beansprucht, ebenso 35 Prozent des angebauten Getreides. Diese Probleme lassen sich auch mit Bio-Haltung nur zum Teil in den Griff bekommen, denn biologische Fleischproduktion verbraucht einerseits zwar weniger industriell hergestellte Futtermittel, braucht aber andererseits noch mehr Platz, da die Tiere nicht auf zu engem Raum gehalten werden sollen."

zZz 6 hours ago

"Weltklimarat empfiehlt Reduzierung

Der Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) zu Klimawandel und Landsystemen macht Land- und Forstwirtschaft für 23 Prozent des menschengemachten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Weltweit könnte eine Fleischreduzierung laut IPCC zwischen 700 Millionen und acht Milliarden Tonnen CO2 jährlich einsparen. Die große Spanne basiert auf unterschiedlichen Berechnungsmodellen.

Doch selbst im unteren rechnerischen Bereich würde eine Reduzierung des globalen Fleischkonsums demnach fast zu einer jährlichen CO2-Einsparung im Umfang des gesamten Ausstoßes einer Industrienation wie Deutschland (866 Millionen Tonnen) führen. Eine solche Verringerung würde laut IPCC auch zu weniger Rodung und Monokulturen und damit zu einer Verlangsamung des Artensterbens beitragen."

zZz 6 hours ago

"Gesundheitliche Folgen

Einer viel beachteten Studie der Universität Oxford zufolge sterben allein in Deutschland 19.000 Menschen im Jahr vorzeitig an Folgeerkrankungen ihres zu hohen Fleischkonsums. Die Autoren empfehlen daher eine Besteuerung, die die Preise für unverarbeitetes Fleisch um 28 Prozent und für verarbeitete Produkte wie Wurst um 166 Prozent ansteigen lassen würde. Der Fleischkonsum in Deutschland liegt seit fast zwei Jahrzehnten bei um die 60 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Er ist damit doppelt so hoch wie die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die etwa 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche für gesund hält.

Damit weltweit jährlich rund 220.000 weniger an den Folgen zu hohen Fleischverzehrs sterben, müssten die Preise laut den Autoren global um 25 Prozent ansteigen. Auch die Wasser- und Bodenbelastung durch Nitrate und andere Rückstände könnte zurückgehen, zudem der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Eine "Gesundheitssteuer" würde demzufolge ein "Signal der Politik an die Verbraucher" senden, dass hoher Fleischkonsum Gesundheit, Wirtschaft und Klima belaste."

zZz 6 hours ago


"Erfolgreiches EU-Label bei Eiern

Über ein Tierwohl-Label könnte ein Teil des benötigten Geldes auch von den Verbrauchern kommen. Als Vorbild gilt dabei vielen die EU-Eier-Kennzeichnung. Auf Eierschalen gibt ein Code Auskunft über die Haltungsform, 0 steht für Bio, 1 für Freiland, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Seit der Einführung im Jahr 2005 wurden damit Eier aus Käfighaltung in Deutschland fast vollständig vom Markt verdrängt, weil die Verbraucher zu Eiern aus besserer Haltung greifen. Der Marktanteil von Bio-Fleisch liegt dagegen durchgehend bei unter zwei Prozent.

Biolebensmittel- und Tierschutzverbände fordern daher die EU-weite Übertragung auf Fleisch: "Die Praxis beweist seit vielen Jahren, dass die europaweite Haltungskennzeichnung beim Ei bekannt ist, verstanden wird und wirkt", sagt beispielsweise der Vorsitzende des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein."


^^